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2011
Stadt am Wasser – Venezia
Venedig hat eine einzigartige Atmosphäre zu bieten – wer hat nicht schon einmal von der Stadt der Wasserstraßen und Gondeln gehört – eben ein besonderer Reiseort. Bei meinem Städtetrip nach Venedig habe ich in der wunderschönen, alten Stadt, welche nicht näher am Wasser gebaut sein könnte, einiges zu sehen bekommen.
Zuerst fielen die lustigen Fähren auf, die sich wie ein Bus auf dem Wasser durch die zahlreichen Kanäle schlängeln und sowohl Touristen, als auch Einheimische chauffieren. In der glühenden Sommerhitze ist so eine Fahrt mit offenen Seitenwänden durchaus erfrischend. Genau zu meiner Besuchszeit waren sehr viele Neugierige da, die auch alle die Rialto-Brücke fotografieren wollten. Gondelfahrten sind gerade seltener, die häufen sich bei Dämmerung und nachts. Eine Fahrt kann bis zu 120Euro kosten, der Rest ist Verhandlungssache mit den Gondolieri. Nächster Halt des Wassertaxis: Piazza di San Marco. Unzählige Tauben tummeln sich, und vermischen sich mit den Eis schleckenden Menschen. Wer hier kein echtes italienisches Gelati probiert, ist selbst Schuld. Dabei kann man genüsslich einen Blick auf die Chiesa di Santa Maria della Salute werfen. Die Basilica stammt aus der Barock-Zeit und ziert die Einfahrt zum Canale Grande. Am Kanalrand der Piazza di San Marco gibt es wohl die meisten Stadtgeschenke an bunten Ständen zu kaufen. Etwas weiter in den kleinen Gassen findet man dagegen auch einzigartige Mitbringsel, wie Schmuck aus Murano Glas, alte Stempel, venezianische Masken, oder liebevoller gestaltet Gemälde, als auf der Touristenmeile.
Für einen Besuch im Palacio Ducal, dem Dogenpalast, sollte man sich allerdings Zeit nehmen. Möchte man in kurzer Zeit lieber mehr von der Stadt sehen, so sollte man sich einfach durch die Gassen treiben lassen und abends die beleuchtete Stadt auf sich wirken lassen. Im Vorfeld habe ich oft vom beißenden Geruch in kleinen Gassen gehört, tatsächlich bekomme ich den aber selten zu spüren. Vielleicht bin ich diesem mit Glück ausgewichen. Kurzfristig kann man sich definitiv noch in einer der Stadthotels einnisten. Wer früh schlafen gehen möchte, hat dabei noch lange Straßenmusiker im Ohr. Venedig schläft in der Saison erst spät.
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